Posts mit dem Label DIY werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label DIY werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 10. Dezember 2013

"CUT Leute machen Kleider" gibt es jetzt 10x

Hallo ihr Lieben! Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich gerade in DIY-Faszination - was auch meine neue Rubrik oben erklärt (falls sie noch nicht aufgefallen ist). Und da kommt mir ein Geburtstag gerade recht...

Für alle die das DIY-Magazin mit Kultstatus noch nicht kennen, wird es genau jetzt höchste Zeit! Das kreative Blättchen gibt es nämlich schon zum zehnten Mal! Das hat das Münchener Unternehmen letzte Woche kräftig gefeiert und pünktlich zum Nikolaus gab's dann die Jubiläumsausgabe - hohoho!

2009 gingen die CUT-Gründer einfach mit der Zeit und trafen damit genau den richtigen Nerv: In der perfekten Welle einer Do-It-Yourself-Flut brachte CUT das erste deutsche DIY-Magazin auf den Markt. Fernab von staubig-öden Strickschals und klassisch hässlichen Patchwork-Nähwerken bringt CUT frischen modernen Wind in die olle verrufene Hausfrauen-Beschäftigung und kann sich nach zehn Ausgaben noch immer Vorreiter der deutschen DIY-Szene nennen. Juhu!

Und da eben Ich auch meine Liebe zu nicht-mehr-ollen Näharbeiten gefunden habe, schlägt mein Herz für DIY! Und da macht sich CUT gerade richtig.

Zum 10-Jährigen bringt das Magazin ein großes Bavaria-Special und stellt coole Labels und Designer vor. Wie eben "A Kind of Guise". 100% Selfmade kann mit passendem Schnittbogen ein Blouson des Labels nachgenäht werden. Die neue Nähvorlagen-Generation bietet einfach mehr als die klassischen Burda-Blättchen.

Und auch die Patchwork-Reihe zeigt wie kultig DIY und - in dem Fall - Nähen sein kann. Bis vor ein paar Dekaden war das bekannte Muster völlig verrufen; irgendwelche Überreste wurden zu einer spießigen Überdecke zusammengeflickt - CUT beweist in der Patchwork-Fotostrecke, dass dieses Image längst verjährt ist. Patchwork ist cool und kann wild gemixt werden!

Wer nun sein Interesse an CUT gefunden hat, bekommt hier mehr Infos!

Viel Spaß ihr DIY-Herzen da draußen ♥

Montag, 9. Dezember 2013

DIY: Aus Maxi- mach Turban-Rock

Hallo ihr Lieben! Weihnachten steht vor der Tür, ich habe bald zwei Wochen frei und hoffentlich kann ich euch dann nochmal etwas mehr bieten!

Heute gibt es aber nochmal eine kleine DIY-Rückmeldung von mir! Ob das eine total dumme Idee war oder es eigentlich ganz gelungen ist, dürft ihr mir gerne sagen. In einem Laden habe ich einen ähnlichen Turbanrock gesehen, den man auch zum Maxirock umfunktionieren konnte. Naja und als ich dann beim letzten Primark-Besuch diesen schwarzen Jerseyrock mit Schlitz gesehen habe, dachte ich mir, ach probier's doch einfach mal aus (In letzter Zeit mache ich so einige Nähexperimente).

Im Folgenden versuche ich zu erklären wie der Rock entstanden ist :)

VORHER/NACHHER:
Unangezogen sagt das Teil nicht viel aus, aber da ich nur ein Vorher-Bild unangezogen gemacht habe, wollte ich auch ein unangezogenes Nachher-Bild festhalten. Ich bin so gespannt, was ihr zu meinem Werk sagt haha.


BENÖTIGT:

Maxirock am besten aus Jersey (Zum Beispiel von Primark für 9 Euro), Reißverschluss durchtrennbar - Länge mit Rock abstimmen, maximal die Hälfte der Rocklänge (ca. 5 Euro), Auftrenner, Stecknadeln und eine Nähmaschine.

UND SO GEHT'S:

1. Den Rockschlitz bis zum Bund auftrennen - wobei der Bund ganz bleiben kann, wie auf 2. zu sehen!
3. Am Bund (zwischen dem Aufgetrennten) wird nun das erste Teil vom Reißverschluss angesteckt. Wichtig: Die Hälfte mit Verschluss-Teil verwenden und auf dem Kopf mit Reißverschluss nach Außen anstecken. 4. Bis zum Ende mit Stecknadeln fixieren.
5. Die abgesteckte Linie vernähen - 6. das Ergebnis: Der aufgetrennte Schlitz ist noch immer vorhanden, aber an einer Stoffseite ist der Reißverschluss schon fixiert.
7. Ohne Abstecken, gleich die andere Stoffseite darüber nähen - man kann den Reißverschluss auch in einem Zug in den Rock einnähen - für mich war es auf zweimal leichter und durch die doppelte Naht auch fester.
8. Der erste Schritt ist getan: Die Hälfte des Verschlusses ist nun in dem vorher aufgetrennten Rockteil integriert mit Verschlussseite nach vorne!
9. Die 2. Hälfte des Reißverschlusses an dem unteren Rockteil so fixieren, dass wenn man den Rocksaum zum Bund bringt, der Reißverschluss verschließbar ist. Also gut nachprüfen!
10. Erst dann feststecken. Und zwar so, dass das passende Stück vom Verschluss am Bund, am Saum vernäht wird (siehe Bild). Nachdem die Nähmaschine das Restliche getan hat, wird der Reisßverschluss einfach geschlossen und schon ist der Turban-Rock geschaffen!

Tipp: Weil der Reißverschluss etwas schwer ist für den Jersey-Stoff, darauf achten, dass man einen feinen, leichten wählt oder wenn's zu spät ist, das Ganze mit Gürtel fixieren :)

Bald folgt der Outfit-Post zum Rock, wie auf dem ersten Bild schon zu erkennen!

Liebste Grüße *

Freitag, 4. Oktober 2013

DIY: Armband zur Knoten-Halskette

Wie in meinem letzten DIY (hier) angekündigt, wollte ich aus dem Endstück des roten Bandes und den restlichen Perlen ein passendes Armband zur Kette machen. Dabei habe ich einfach vor und hinter jedem Stein einen einfachen Knoten gemacht sowie zusätzlich noch ein schwarzes Armband, dessen "Herstellung" ich hier wieder ein wenig erkläre:

Benötigt wird ein schönes Lederband (hier), ein filigraner Verschluss (hier) sowie Kleber und ein Feuerzeug.
1. Man schneidet zwei gleichgroße Schlaufen aus und klebt jeweils deren beiden Enden in die Endkappen. Damit die etwas breitere Lederkordel reinpasst, kann man es mit Feuer schmelzen oder bei dem Material war ein ganz kleiner Gummi praktischer - einfach um die Enden binden und schon ist es klein genug für die Endkappe.
2. Beide Schlaufen kleben nun in ihren Endkappen.
3. Der erste Schritt zur Schlaufe: Man legt eine über die andere.
4. Dann überschlägt man nochmal das Endteil et voilà!

Nachdem beide Schlaufen feste zusammengezogen sind, sieht das Armband so aus. Falls die Anweisungen unklar waren, gibt es hier ein sehr gutes Video (klick).


Und zusammen mit dem Perlen-Armband passt das schwarze perfekt zur Kette.

Mittwoch, 4. September 2013

DIY: Knoten-Halskette

Hi ihr Lieben! Heute wage ich mich nochmal an ein DIY - und zeige euch wie man eine Knoten-Halskette selbst machen kann. Dabei habe ich nicht das typische Seil-Material benutzt, sondern Lederriemen, Perlen und etwas Draht. Aber seht selbst!
- Zwei verschiedenfarbige Lederbänder (zum Beispiel hier) je ein Meter lang
- Zwei Verschlusskappen und ein Karabiner (hier und hier)
- Je nach Lust und Belieben: Perlen (aus dem Post gibt's hier)
- Draht gibt es in jedem Bastel-Zubehör-Laden (wo ich war, gab es leider keinen golden Draht, deswegen habe ich mich für den dunkelsten entschieden, damit er immerhin nicht so auffällt.)
1. Den farbigen Lederriemen etwas kürzer machen bzw. den schwarzen "Hauptriemen" so lang lassen, dass man es später als Kette um den Hals bekommt (ca. 15 cm).
2. Beide Riemen laufen die ganze Zeit parallel zueinander. Den farbigen Riemen am besten innerhalb der Schlaufe verlaufen lassen.
3. Mithilfe der ersten Schlaufe eine weitere Schlinge ziehen. Dazu einmal durch die Schlaufe und mit den Riemen dann nochmal durch die neugebildete Schlaufe.
4. Den Vorgang wiederholen (Auf dem Bild sind drei Schlaufen zu sehen), im Anschluss noch einmal wiederholen, so dass es am Ende vier Schlaufen sind.
5. Die vier gebildeten Schlaufen nun gut zusammenziehen.
6. Das Knotenwerk einmal umdrehen, damit die Seite mit dem kürzeren Ende nun rechts liegt bzw. deren Abschluss unterhalb der Schlaufe verläuft. Nun muss die linke Seite auch noch unterhalb der letzten Schlaufe.
7. Das wird gemacht, indem noch eine letzte Schlaufe gebildet wird.
8. Und die Enden unterhalb dieser verlaufen. Nun wieder alles gut zusammenziehen.
9. So soll dann die fertig geknotete Kette aussehen; links das noch zu lange Stück.
10. An beiden Seiten wird der kürzere Riemen noch etwas gekürzt (In einem weiteren Post mache ich ein passendes Armband mit dem Rest des zu langen Riemens).
11. Nun können die beiden Perlen an die Enden gesteckt werden.
12. Das rote Band wird auf dem schwarzen mit Draht fixiert.
13. In einem nächsten Schritt, die Enden komplett mit Draht umwickeln, bis das farbige Stück nicht mehr sichtbar ist; statt den Draht nun abzuknipsen, einfach grob bis oben weiterdrehen.
14. Nachdem dies an beiden Seiten gemacht wurde, kommen die Verschlusskappen dran. Dazu braucht man Leim und später auch einen Karabiner als Verschluss.
15. Da ich das mit den Ösen zwischen Abschlusskappe und Karabiner nicht hinbekam, habe ich das Ganze mit Draht fixiert.
16. Und so sieht die Kette dann am Ende aus. Ich hoffe, die Kombi aus dunklem Draht und goldenen Abschlusskappen stört nicht zu sehr.


Mittwoch, 8. Mai 2013

DIY: "Schmuck-Bild"

Wie ihr vielleicht wisst, trage ich sehr gerne Ketten - okay, ich gebe zu, damit bin ich nicht alleine :) Momentan gibt es aber wirklich die geballte Auswahl überall! Besonders cool finde ich es auch, wenn man die Ketten schön übersichtlich irgendwo hängen hat. Dafür habe ich mir den Kopf zerbrochen, das Internet durchforstet und kreative Ideen bei Freunden gesammelt; wirklich alles versucht. Da ich in einer Mietswohnung lebe und bald auch wieder ausziehe, wollte ich ungerne jetzt noch meine Wände demolieren. Die schönste Lösung wäre wohl ein riesiger Kerzenleuchter, leider aber eine zu teure Anschaffung "kurz" vorm Umzug - plötzlich kam die Erleuchtung. 
Mein Klimt-Bild über dem Bett hat mich inspiriert: So ein Holzrahmen einer Leinwand wäre ideal! Sogar das schöne Bild im Jugendstil mit Ketten dekoriert, stelle ich mir ziemlich gut vor. Um das Werk - welches es eigentlich ja in jedem Ikea zu kaufen gibt - trotzdem nicht durchlöschern zu müssen, bin ich zu einem anderen Entschluss gekommen. Eine weiße Leinwand gibt es richtig günstig überall zu kaufen und darauf sticht der Schmuck eigentlich gut hervor. 
Obwohl ich nicht denke, dass ich diese simple Schmuck-Einrichtung nun erfunden habe, bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden und wollte euch einfach daran teilhaben lassen. Noch schöner hätte ich eine schmale, längere Leinwand gefunden, aber beim Kettenaufhängen ist mir aufgefallen, dass es ja gar nicht soo viele sind; also passt die Leinwandgröße schon.
Falls irgendwer dieses einfache "Schmuck-Bild" nachmachen möchte, erkläre ich einfach mal meine Vorgehensweise, aber eigentlich kann das jeder machen, wie er möchte. So simple ist es.

So geht's:
  • Benötigte Utensilien: Leinwand mit Holzrahmen (z.B. von Xenos für 2,50€), Hammer und Nägel
  • Nägel in regelmäßigen Abständen, einer Seite entlang einschlagen. Die Abstände kann man gründlich bemessen, muss man aber nicht. Ich habe immer eine Daumenbreite Platz gelassen.
  • Wie grade bzw. schief, gleichmäßig oder ungleichmäßig die Nägel sind, liegt an eurem handwerklichen Talent. An der oberen Kante festgeschlagen, damit der Schmuck garantiert hält.
  • Ich habe nur einen dünnen Nagel in die Wand geschlagen und die Leinwand daran aufgehängt, so musste ich nur ein kleines Loch in die Wand machen. Schlauer wären allerdings zwei Nägel, damit das Bild durch die verschiedenen Kettengewichte nicht ständig hin und her rutscht.
  • Ketten, Armbänder und anderen Schmuck beliebig an die Nägel hängen, fertig ist die neue Schmuck-Aufbewahrung. Wer viele Ohrringe trägt, kann diese ja einfach durch die Leinwand stechen.
Ob das für mich nun eine dauerhafte Lösung ist, weiß ich noch nicht. Ich hoffe noch immer in meinem späteren Leben auf einen fetten Kleiderschrank, wo dann auch extra so hübsche edle Schubladen für den Schmuck vorgesehen sind. Okay wahrscheinlich sollten dort dann auch wirklich teure Klunker liegen statt meines Modeschmucks. Haha.
Und wie bewahrt ihr euren Schmuck auf, wenn es nicht klassisch im Schmuckkästchen sein sollte? Immer her mit den Tipps :)